Es hat sich herumgesprochen – Vakuum-Röhrenkollektoren mit Wärmeträger Wasser sind in Sachen Effizienz und Solarertrag klar überlegen. Der Vorsprung wird durch die 2. Generation thermischer Solaranlagen von Paradigma nun weiter ausgebaut. Dies wird im Exposé von Wilfried Grießhaber, Produktmanager Solar bei Paradigma, näher erläutert. Als Paradigma im Sommer des Jahres 2004 das AquaSystem als Weltneuheit präsentierte, schüttelten viele Solarexperten den Kopf und verwiesen auf eine Vielzahl gescheiterter Versuche von Wettbewerbern, den idealen Wärmeträger Wasser in thermischen Solaranlagen einzusetzen. Inzwischen kann Paradigma auf 45.000 erfolgreich installierte AquaSysteme mit Anlagengrößen zwischen 3,5 m² und knapp 3.500 m² Kollektorfläche zurückblicken. Die Herausforderung „bestmöglicher Solarertrag bei geringst möglichem Energiebedarf für Frostschutz und größtmöglicher Sicherheit“ wurde also tausendfach in der Praxis gemeistert. Ab 1. April 2011 bringt Paradigma die 2. Generation des AquaSystems auf den Markt: Die neue Generation, genannt Aqua II, verspricht einen neuerlichen technologischen Quantensprung, der den Abstand zu allen Solarsystemen herkömmlicher Bauart, weiter vergrößert. Herz und Gehirn des innovativen Konzepts Aqua II ist die neue Zweistrang-Solarstation STAqua II mit Solarregler SystaSolar Aqua II. Realisierbar sind damit hocheffiziente AquaSysteme zwischen 3 m² und 30 m² für die reine Warmwasserbereitung und für teilsolares Heizen im Neubau sowie im Gebäudebestand. Geringer MontageaufwandMit der Solarstaton STAqua II wird ab sofort die Montage für den Handwerker zum Kinderspiel, denn nahezu alle für die perfekte Funktion des AquaSystems erforderlichen Komponenten sind in ihr enthalten, fertig vormontiert und elektrisch verdrahtet. Lediglich zwei bis drei Fühlerkabel sind noch anzuschließen und der Netzstecker in die Steckdose zu stecken. Fertig! Bis zu 80 % der bisherigen Montagezeit und damit erhebliche Kosten können so eingespart werden. Der Einsatz einer qualifizierten Elektrofachkraft ist bei der STAqua II in der Regel nicht mehr erforderlich. Schnelle InbetriebnahmeAuch die Inbetriebnahme des AquaSystems wird aufgrund einer speziellen Inbetriebnahmeroutine nochmals deutlich vereinfacht. Die Routine führt den Handwerker sicher durch den Inbetriebnahmeprozess und ist bereits nach Eingabe einiger weniger Parameter abgeschlossen. Allerdings nur für den Handwerker. Der Solarregler selbst testet im Anschluss daran die korrekte Funktion der Hocheffizienz-Solarpumpe, des Zweiwege-Zonenventils und der angeschlossenen Fühler sowie sämtlicher Ein- und Ausgänge. Im Falle einer Fehlfunktion wird der Handwerker unverzüglich auf diese hingewiesen. Automatische ParameterermittlungIn den ersten Betriebstagen werden vom Solarregler SystaSolar Aqua II selbsttätig spezielle Mess- und Testprogramme gefahren, bei denen alle für einen sicheren Betrieb relevanten internen Parameter quantifiziert werden. Die automatische Ermittlung der vorhandenen CPC Kollektorfläche gehört ebenso dazu, wie die Ermittlung der Rohrleitungslängen im Solarkreis und deren Inhalt. Exakte Bestimmung des SolarertragsInsgesamt folgt die innovative Regelstrategie in der Solarthermie der Maxime „Messen statt Schätzen“. Zusätzliche Sensoren zur Messung des tatsächlich vorhandenen Volumenstroms, der Solarvorlauftemperatur und der Außenlufttemperatur leisten hier wertvolle Dienste. Mit der neuen Sensorik, in Kombination mit der Verwendung von Wasser als Wärmeträger, ist damit erstmals die zuverlässige Bestimmung des Solarertrags von kleinen thermischen Solaranlagen möglich. Diese Möglichkeit kann derzeit nahezu als „weltweit einzigartig“ bezeichnet werden. Permanente Optimierung der BetriebsparameterEine integrierte Diagnosefunktion kontrolliert laufend alle Funktionen des AquaSystems. Dazu wird das Verhalten der Solaranlage vom Regler kontinuierlich „beobachtet“. Bei Bedarf werden aktive Tests, wie das Einschalten der Solarpumpe unter bestimmten Randbedingungen, durchgeführt. So können massive Beeinträchtigungen wie Durchsatzstörungen, Vertauschung von Vor- und Rücklauf, falsch eingestellte Uhrzeit und sogar Druckabfall zuverlässig erkannt werden. Kleinere Beeinträchtigungen in der Funktion werden durch angepasste Regelstrategien ausgeglichen. Ist dies nicht mehr möglich, wird eine Störmeldung ausgegeben mit dem Hinweis auf mögliche Ursachen. Da sämtliche Betriebsparameter, Temperaturen, Leistungen und Energieerträge mit Hilfe einer integrierten SD-Speicherkarte permanent aufgezeichnet werden, wird die Fehlersuche für den Fachmann auch bei größeren Störungen stark vereinfacht. Selbständige Störungsdiagnose und -bekämpfungIm laufenden Betrieb achtet der Solarregler SystaSolar Aqua II stets darauf, dass jederzeit der maximal mögliche Solarertrag erreicht wird. Besonders clever ist in diesem Zusammenhang ein integriertes Entlüftungsprogramm, welches durch eine Boosterfunktion den sicheren Abtransport vorhandener Luft aus dem Solarkreis ermöglicht. So wird eine der Hauptursachen für Störungen in deutschen Solaranlagen komplett unschädlich gemacht. Ein weiteres in der Solarbranche weit verbreitetes Ärgernis, der nächtliche Energieverlust durch Schwerkraftzirkulation im Solarkreis, wird durch ein zuverlässig schließendes Zweiwege-Zonenventil gleichfalls eliminiert. Gegen die bekannten glykolbedingten Störungen sind AquaSysteme ohnehin immun, da der physikalisch, wärmetechnisch, chemisch und wirtschaftlich ideale Wärmeträger eingesetzt wird: Wasser! Bei Interesse steht Herr Wilfried Grießhaber, Produktmanager Solar der Paradigma Deutschland GmbH, für weitere Statements oder längere Pressegespräche zur Verfügung. |